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Übersicht über Veranstaltungsclips

Was Event Clips macht

Ereignis-Clips (auch als Alarm-Clips bezeichnet) zeichnen automatisch kurze Videosequenzen auf, sobald ein Alarm oder ein Bewegungsereignis ausgelöst wird.

Anstatt nur eine Benachrichtigung zu erhalten, können die Bediener sofort sehen, was tatsächlich passiert ist _vor der Veranstaltung, während der Veranstaltung und nach der Veranstaltung _, ohne das aufgezeichnete Material durchsuchen zu müssen.

Abbildung 1: An einen Alarm angehängter Ereignisschnitt.

Warum das wichtig ist

Wenn ein Alarm ausgelöst wird, sind Schnelligkeit und Klarheit entscheidend.

Ohne Event Clips müssen Bediener Aufzeichnungen in der Regel manuell durchsehen, um die Situation zu erfassen. Dies verlangsamt die Reaktionszeit und verursacht unnötigen Aufwand.

Event Clips beseitigen diese Hürde, indem sie Videos direkt mit dem Alarm verknüpfen. So können Bediener Ereignisse schnell überprüfen, Fehlalarme reduzieren und sicher reagieren.

So funktioniert es

Event-Clips basieren auf einem pufferbasierten Aufzeichnungsverfahren.

Die Geräte halten ständig einen kleinen Aufzeichnungspuffer bereit. Wenn ein Alarm ausgelöst wird, extrahiert das System ein Videosegment, das sowohl Aufnahmen vor als auch nach dem Ereignis enthält.

Der Ereignisclip wird dem Alarm zugeordnet und mithilfe synchronisierter Ansichten dargestellt, die den Kontext vor, während und nach dem Ereignis zeigen. Ist die KI aktiviert, kann der Clip zudem analysiert und mit Erkennungsergebnissen angereichert werden, bevor er dem Bediener angezeigt wird.

Die Bediener können zudem zwischen Live-Ansicht und Wiedergabe wechseln, um die Aktivitäten in Echtzeit mit aufgezeichneten Ereignisausschnitten zu vergleichen.

Abbildung 3: Wiedergabeansicht eines Ereignisclips, die es den Bedienern ermöglicht, durch das Material vor, während und nach dem Ereignis zu navigieren

Kernkompetenzen

  • Automatische Clip-Erfassung – Clips werden automatisch erstellt, wenn ein Alarm ausgelöst wird
  • Kontext vor und nach der Veranstaltung – Jeder Clip enthält Aufnahmen von vor und nach der Veranstaltung
  • KI-Integration – Aufzeichnungen können analysiert werden, um Ereignisse zu klassifizieren und Fehlalarme zu reduzieren
  • Sofortiger Zugriff – Clips werden direkt an den Alarmen angeheftet, damit sie sofort überprüft werden können
  • Konfigurierbare Auslöser – Die Aufzeichnung von Clips kann auf bestimmte Alarmtypen beschränkt werden

Anwendungsbeispiele aus der Praxis

  • Ein Einbruchalarm wird ausgelöst, und der Bediener kann sofort erkennen, was passiert ist, ohne die Aufzeichnungen durchsuchen zu müssen
  • Nach Sichtung des beigefügten Videos wird der Fehlalarm schnell ausgeräumt
  • Die Bediener können Alarmwarteschlangen schneller bearbeiten, da jeder Alarm bereits den visuellen Kontext enthält
  • Die KI analysiert die Clips im Voraus und hilft so dabei, festzustellen, ob ein Ereignis echt ist, noch bevor der Bediener es überhaupt öffnet

Bewährte Verfahren

  • Verwenden Sie mindestens 5 Sekunden Aufzeichnung vor dem Alarm, da Ereignisse selten genau zum Auslösezeitpunkt beginnen.
  • Um bessere Ergebnisse zu erzielen, sollten Sie erwägen, die Clips zu verlängern, um 15 Sekunden vor und nach dem Ereignis (insgesamt ca. 30 Sekunden).
  • Verwendung kontinuierliche Aufzeichnung wann immer möglich, um sicherzustellen, dass stets der vollständige Kontext verfügbar ist.
  • Konzentrieren Sie sich bei der Aufzeichnung von Clips auf wichtige Alarmtypen, um unnötigen Speicherplatzverbrauch zu vermeiden.
  • Überwachen Sie regelmäßig die Speicher- und Aufbewahrungseinstellungen, insbesondere in Umgebungen mit hoher Alarmhäufigkeit.

Weitere Informationen

  • Event-Clips hängen von den Gerätefunktionen ab, darunter die Aufzeichnungsfunktion und die Verfügbarkeit von Pufferspeicher.
  • Zu den unterstützten Geräten gehören ADPRO, Axis, Dahua und Milestone.
  • Einige batteriebetriebene Geräte (wie beispielsweise Ajax oder Reconeyez) liefern aufgrund von Hardware-Einschränkungen möglicherweise nur Bilder statt Videoclips.
  • Die Erstellung von Clips lässt sich über die Gerätekonfiguration steuern, darunter die Aktivierung der Aufzeichnung und die Festlegung, welche Alarmtypen Clips auslösen sollen.
  • Die typische Länge eines Clips beträgt etwa 10 Sekunden (5 Sekunden davor + 5 Sekunden danach), kann jedoch je nach Standortanforderungen und Netzwerkbedingungen angepasst werden.
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