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Übersicht über Video-Streaming

Was Video-Streaming leistet

Video-Streaming überträgt Echtzeitvideos von angeschlossenen Kameras und Geräten an die Bediener in GCXONE. Es unterstützt mehrere Protokolle und Bereitstellungsmodi, um eine zuverlässige Leistung in verschiedenen Netzwerkumgebungen zu gewährleisten.

Warum das wichtig ist

Bediener sind auf schnelle, stabile Videoübertragung angewiesen, um auf Alarme zu reagieren und Standorte zu überwachen. Eine fehlerhafte Streaming-Konfiguration führt zu Verzögerungen, Pufferung oder Verbindungsabbrüchen. Eine korrekte Konfiguration stellt sicher, dass jeder Bediener genau das sieht, was er braucht – und zwar genau dann, wenn er es braucht.

So funktioniert es

GCXONE unterstützt je nach Ihrer Umgebung zwei Streaming-Modi:

Cloud-Streaming — Die Videos werden über die GCXONE-Cloud-Infrastruktur übertragen. Von überall mit Internetverbindung zugänglich. Verschlüsselt, sicher und für den Fernzugriff optimiert.

Lokaler Modus (P2P) — Direkte Verbindung zwischen dem Bedienerarbeitsplatz und dem Gerät. Minimale Latenz, geringerer Bandbreitenbedarf im WAN und verbesserte Audioqualität über das lokale SDK. Erfordert die Installation des Local Mode-Dienstes auf dem Bedienerarbeitsplatz. Wechselt automatisch zum Cloud-Streaming, falls der Dienst nicht verfügbar ist.

Kernkompetenzen

Unterstützung mehrerer Protokolle

  • RTSP – Axis, Axxon, Hanwha, Hikvision
  • TCP JPEG / Raw — Meilenstein
  • HLS – Camect und kompatible Geräte
  • Hersteller-SDKs – Milestone, Hikvision (HikProConnect), Dahua (DoLynk)

Adaptives Streaming GCXONE wählt automatisch die am besten geeignete Stream-Auflösung basierend auf der Größe des Anzeigefensters aus. Dadurch werden die Auslastung von CPU und GPU sowie der Bandbreitenverbrauch reduziert, ohne dass eine manuelle Konfiguration erforderlich ist.

Qualitätsoptionen:

  • Auto — Empfohlen. Passt sich automatisch an.
  • Hoch — Höchste Qualität für die Vollbildwiedergabe.
  • Mittel — Ausgewogene Qualität für Rasteransichten.
  • Niedrig — Für begrenzte Bandbreite optimiert.

Konfiguration

  1. Netzwerkanforderungen
  • Stellen Sie sicher, dass die Geräte von GCXONE aus erreichbar sind.
  • Öffnen Sie die erforderlichen Ports: RTSP (554) und HTTP/HTTPS (80/443).
  • Konfigurieren Sie die Firewall-Regeln so, dass die Kommunikation zwischen den Geräten und der Plattform möglich ist.
  1. Geräteeinrichtung
  • Aktivieren Sie die erforderlichen Streaming-Protokolle auf dem Gerät.
  • Konfigurieren Sie die Benutzerberechtigungen für den Zugriff auf Videos.
  • Die herstellerspezifischen Schritte entnehmen Sie bitte der Dokumentation Ihres Geräts.
  1. Tipps zur Optimierung
  • Verwenden Sie sekundäre Streams für Rasteransichten mit mehreren Kameras.
  • Aktivieren Sie „Auto-Qualität“, um den Bandbreitenverbrauch automatisch zu reduzieren.
  • Vermeiden Sie zu hohe Bitrate-Einstellungen – höher ist nicht immer besser.
  • Verwenden Sie den lokalen Modus für Umgebungen vor Ort, um die Latenz zu verringern.
  • Aktivieren Sie das automatische Streaming für Alarm-Workflows.
  1. Checkliste zur Überprüfung

Überprüfen Sie nach der Konfiguration vor der Inbetriebnahme Folgendes:

  • Live-Video wird ohne Verzögerung geladen
  • Streams starten innerhalb weniger Sekunden nach dem Öffnen eines Feeds
  • Die Videoqualität ist stabil, ohne Einbußen bei der Auflösung
  • Keine Pufferung oder Verbindungsabbrüche bei längerem Streaming

Weitere Informationen

Die Kompatibilität mit Live View hängt vom Gerätetyp, dem Bereitstellungsmodus und dem Streaming-Protokoll ab.

  • Umfassende Unterstützung – Cloud- und Lokalmodus: Adpro, Axis, Axxon, Dahua, Hikvision, Milestone
  • Nur Cloud-Unterstützung: Hanwha
  • Kein Live-Support: Reconeyez-PIR-Kameras und Ajax-PIR-Kameras (nur ereignisgesteuert)

Streaming-Protokolle nach Gerät:

  • RTSP — Axis, Axxon, Hanwha, Hikvision
  • TCP JPEG / Raw — Meilenstein
  • HLS — Camect

Für das Betreiberkonto müssen auf dem Quellgerät die Berechtigungen für „Live-Ansicht“ oder „Betreiber“ aktiviert sein. Die erforderlichen Netzwerkports müssen offen sein und auf der Whitelist stehen: RTSP (554) und HTTP (80/443).

Für Funktionen des lokalen Modus wie P2P-Streaming, verschlüsselte Streams und lokale Audiodaten muss die Genesis-Komponente für den lokalen Modus auf dem Bediener-Arbeitsplatz installiert sein.

Weiterführende Ressourcen

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